Ein mächtiger reinsortiger, fast undurchsichtiger Garnacha aus dem Bierzo, nach ordentlicher Belüftung ein fruchtiger Schmeichler mit würzigem Tiefgang , zu einem fetten Steak hat der sicherlich einiges zu bieten, kann aber auch noch als eiserne Reserve bis zur nächsten Prohibition im Keller bleiben ;-) — 9 years ago
Das Weingut Elvio Cogno in der Region Piemont erzeugt mit dem Barolo Ravera 2007 einen Spitzenrotwein. Der Barolo heißt auch "Wein der Könige". In der kleinen Weinbaugemeinde Novello im Nordwesten Italiens baut die Kellerei Elvio Cogno seit 1990 einen der besten trockenen Rotweine Italiens an, den berühmten Barolo. In den 1860er-Jahren nannte man der Barolo "Wein der Könige". Heute holt man den kräftigen Roten nur zu besonderen Anlässen aus dem Keller. Sortenrein aus Nebbiolo gekeltert Ein besonders prächtiger Jahrgang ist der granatrote Barolo Ravera 2007, gekeltert zu 100 Prozent aus Nebbiolo-Trauben. Diese gedeihen auf rund fünf Hektar Anbaufläche in einer Höhe von 380 Metern über dem Meeresspiegel. Elvio Cogno setzt auf konventionellen Ausbau: Der edle Rebsaft verbleibt zwei Jahre lang in großen Fässern aus slowenischer Eiche. Aromen von Rosen, Rauch und Tabak Die Geschmacksnoten des Barolo Ravera 2007 sind außergewöhnlich. Er duftet nach wilden Rosen, Minze und Tabak. Auf der Zunge besticht er durch Aromen von dunklen Früchten, Trüffel, Lakritze, Leder und Rauch. Herrlich lang ist sein Abgang mit schokoladigen Nuancen. Mit 14,5 Prozent Alkohol ist der Barolo eher kräftig. Elvio Cogno datier das Lagerpotenzial seines Spitzenweines bis 2025. Barolo Ravera 2007: Hoch dekoriert Am besten kommt das vielschichtige Bouquet des Barolo Ravera 2007 bei einer Trinktemperatur von 18 bis 20 Grad Celsius. Der Wein passt hervorragend zu Schmorbraten, Wildgerichten und reifem Käse. Der Barolo wurde vom bekanntesten italienischen Weinführer Gambero Rosso mit drei Gläsern ausgezeichnet. Duemilavini, der Weinführer der italienischen Sommeliers, verlieh ihm vier Trauben und der berühmte amerikanische Weinkritiker Robert Parker stolze 93 von 100 Punkten. — 13 years ago
Nachfolgend der Kommentar von WP, dem ist nur noch hinzuzufügen, dass es sich um einen der geilsten Weine der letzten Zeit handelt und das ich unbedingt mal nach Ibiza will 😄 Fester, kühler und relativ herber, etwas tabakiger Duft nach teils eingemachten gemischten Beeren und Kirschen mit feinen gewürzigen Holzaromen, etwas Provence-Kräutern und Pfeffer sowie noblen schokoladigen und ledrigen Nuancen. Klare, geschliffene, ausgesprochen saftige Frucht, sehr feines, jugendliches Tannin, moderate Holzwürze, zurückhaltende, noble Bitterschokoladentöne, ätherische Noten, zarter Säurebiss, ziemlich fester Bau, dabei sehr elegant, nachhaltig, etwas gewürzig, ein Hauch Kaffee, mineralische Anklänge, ganz eigener Charakter, ungeheuer animierend, hat Finessen, ausgesprochen feiner Saft auch im sehr guten Abgang. Erstklassig. — 9 years ago
Aromen von reifer Kirsche, Schokolade und schwarzem Tee strömen einem aus dem Glas entgegen. Am Gaumen ist der Wein füllig aber delikat mit griffigen, reifen Tanninen und einer Säure, die dem Wein die nötige Frische gibt, sodass man das Glas gleich wieder ansetzen will. — 11 years ago
Languedoc at it's best. Eine Cuvée aus den Rebsorten Syrah, Grenache & Mourvèdre Jahrgang 2009(im Moment sowas von auf den Punkt aber mit dem Potential für einige weitere Jahre im Keller->war wohl ein super Jahrgang 😊). Würzig, dicht, mineralisch, lang und trotzdem filigran(geschliffen) mit ordentlich Trinkfluss. Brombeere, schwarzer Johannisbeere, leicht fleischig, bissl Lakritze, dezent spürbare aber nicht unangenehme Tannine und eine tolle Säure. Für mich ein absolutes Rotwein PL-Highlight. — 9 years ago
Eine gern gesehene Cuvee aus der Pfalz, in der Preisklasse aus meiner Sicht in dem Jahrgang mit eine Referenz — 10 years ago
Die Cabernet Sauvignon Trauben dieses Weins stammen von einem einzigartigen Weinberg im Alto Jahuel am Fuße der Anden, dessen Rebstöcke alle mindestens 25 Jahre alt sind. Das Alter der Rebstöcke und die Beschaffung des Bodens sorgen für eine natürliche Einschränkung des Ertrags. Ohne menschliche Einmischung produzieren die Pflanzen nur ca. 6.000 kg Trauben pro Hektar. Die Trauben werden sehr sorgfältig handverlesen und dann der liebevollen Fürsorge und dem Weinverstand ihrer Meisterin Cecilia Torres übergeben. So entsteht durch die Zusammenarbeit von Natur, die durch den langsamen Reifeprozess im Maipotal für Trauben mit hoher Fruchtkonzentration sorgt, der "Zauberkraft" von Cecilia Torres und neuen französischen Eichenfässern, in denen der Wein seiner Bestimmung entgegen reift, dieser wahrhaft edle Tropfen. Bei diesem Wein bedarf es keiner Worte über seine leuchtend rubinrote Farbe, seinem üppigen und fruchtigen Bouquet oder seinem komplexen Geschmack mit fruchtiger Fülle, dieser Wein muss getrunken werden, um ihn zu verstehen. Es ist ein ganz phantastischer und einzigartiger Wein, der zu kräftigem und würzigem Essen sehr gut passt, und auch sonst, wo man einen vollmundigen, eleganten Wein braucht. Dieser Traum von einem Wein verfügt über hervorragendes Lagerpotential, was ihn in den nächsten Jahren noch über sich hinaus wachsen lassen wird. — 13 years ago
Barny
Adelmann selbst schreibt „ein cremiger, würziger aber nicht überladener Wein, der mit Schmelz und Charakter überzeugt“, dem ist nichts hinzuzufügen 😋 — 8 years ago